Die Ausrüstung bildet die materielle Grundlage der Produktion. Für die Produktion ist der kontinuierliche Betrieb der Ausrüstung erforderlich. Da die Betriebszeiten der Ausrüstung lang sind, muss der Wartungsaufwand minimiert werden. Zwischen Produktion und Instandhaltung der Ausrüstung besteht ein Zielkonflikt. Wissenschaftliches Management und die Instandhaltung der Ausrüstung sind daher weiterhin von großer Bedeutung.
Um eine bessere Produktion zu erzielen, müssen die Mitarbeiter im Bereich der Anlageninstandhaltung das Verschleißmuster der Anlagen kennen, deren Struktur und Funktionsweise verstehen, wissen, wie man die Anlagen wartet, wie man sie installiert und instand hält und wie man die Anlagengröße wissenschaftlich und vernünftig bestimmt. Während der mittleren Reparaturphase, durch den angemessenen Einsatz von Ersatzteilen und die geplante Instandhaltung der Anlagen zur Wiederherstellung ihrer Leistungsfähigkeit kann die Fähigkeit des technischen Anlagenmanagements verbessert werden.
Die Haupt- und Motorwellen von Betriebsmitteln wie Kompressoren, Ventilatoren und Kreiselpumpen sind im Allgemeinen nicht leicht zu verschleißen und zu beschädigen, es sei denn, die Abweichung der Kupplungsausrichtung ist zu groß, die Kontermutter des Lagers ist nicht festgezogen, der Anzugsgrad der Ankerbolzen entspricht nicht den Anforderungen und lockert sich während des Betriebs des Geräts, oder die Montage der Motorlager entspricht nicht den Anforderungen usw., was zu Verschleiß und Beschädigung der Welle führt.
Die Stelle, an der die Welle durch Verschleiß beschädigt wird, befindet sich in der Regel im Lagerbereich. Der Spalt zwischen Lager und Welle führt zu Fehlfunktionen der Anlage. Der Außenring des Wälzlagers dient als Bezugspunkt für die Welle. Die passende Lagersitzbohrung wird entweder anhand der Größe dieser Bohrung oder durch eine Übergangspassung der Grundwelle gefertigt. Der Innenring des Wälzlagers dient ebenfalls als Bezugspunkt. Die passende Welle wird anhand der Größe dieser Bohrung mit einer kleinen Presspassung gefertigt. Außenring und Lagergehäusebohrung von Wälzlagern weisen im Allgemeinen geringen Verschleiß auf. Selbst bei einer Spielpassung zwischen Außenring und Lagergehäusebohrung ist der Verschleiß der Lagergehäusebohrung sehr gering. Starker Wellenverschleiß aufgrund von Betriebsstörungen tritt häufig im Lagerbereich auf. Ist der Lagerbereich stark verschlissen, entsteht ein Spalt zwischen dem Innenring des Wälzlagers und der Welle, wodurch das Lager auf dem Innenring läuft. In diesem Fall muss der Lagerbereich repariert werden, um die ursprüngliche Größe wiederherzustellen.
Es gibt drei Hauptmethoden zur Reparatur von Lagerschäden: Erstens kann man eine dichte „Fremdaugen“-Konstruktion an der Lagerstelle der Welle anbringen, um ein Lösen des Lagerinnenrings und der Welle zu verhindern. Allerdings ist die Lagerstelle dann nicht mehr koaxial zur Hauptwelle, und die Reparatur ist nur vorübergehend. Zweitens kann man die Lagerstelle anschweißen und dabei darauf achten, dass sich die Welle während des Schweißens nicht verformt. Anschließend wird die Stelle auf einer Drehbank bearbeitet. Diese Reparatur gewährleistet den normalen Betrieb der Welle, ist aber aufwendiger. Drittens kann man ein Metallreparaturmittel auf die verschlissene Lagerstelle auftragen. Nach dem Trocknen des Mittels erfolgt die Reparatur manuell mit Feile, Schmirgelleinen, Schleifmaschine, Lineal, Messschieber usw. Da die Reparatur manuell erfolgt, kann die korrekte Lage des reparierten Lagers nicht garantiert werden. Die Hauptwelle ist nicht mehr koaxial, und der Durchmesser weist Abweichungen auf. Im Testlauf vibriert das Gerät stark, und einige Geräte funktionieren nicht mehr einwandfrei.
Veröffentlichungsdatum: 14. März 2023
